Der Gutshofkomplex in Faulenrost
   


Kavalierhaus links



 


Kavalierhaus rechts


Der Schautafel wurden die Bilder des Schlosses entnommen


Bild von Schautafel zeigt Schloss


Bild von Schautafel zeigt Schloss


Bild von Schautafel zeigt Schloß vor 1969


Im Gutsgarten


Auf dem Gutshof


Blick auf den Gutshofkomplex vom Turmhügel "Spegelberg"
 


Tafel die Anwesenheit von Fritz Reuter in Faulenrost, an der alten Straße nach Rittermannshagen


Wirtshaus
 
 


Blick zum Turmhügel Ochsenberg


Blick auf den Teich , dahinter Fischerhaus


Blick in Richtung ehemalige Hudewald

Das Gebiet um Faulenrost ist mindestens 400 Jahre besiedelt.
 Etwa einen Kilometer südlich der Straße Waren nach Malchin finden wir ein Großsteingrab.
Am Rand des Parks finden wir den Segelberg einem 
mittelalterlichen Turmhügel (Spegelberg
(
bei Wikipedia finden wir den Namen Schlegelsberg) aus dem 13/14. Jh. 
Ein weiterer Turmhügel (Ochsenberg) befinden sich auf dem Welshof .

Im Jahre 1275 wurde der Ritter Henning von Rostock mit dem Ort Faulenrost belehnt. Damals hieß der Ort "Villa Rostock". Um 1400 befindet sich der Besitz in den Händen von mehreren Familienmitglieder die sich jetzt Rostke nannten. Im Jahre 1494 musste Drewen von Rostke das Gut an die Familie von Hahn auf Basedow verkaufen. Nach  dem 30jährigen Krieg bebten in Vulen Rostke nur noch zwei Bauern.

 Im Jahre 1683 erhielt der Ort endgültig  den Namen Faulenrost.
Im Jahre 1760 begann der Bau des Schlosses, was ein Gutshaus ist.
Im Jahre 1760 erhielt Friedrich Hahn vom Mecklenburgischen Herzog den Titel  Landmarschall.
Nach 1869 erhielt Faulenrost die heutigen Tagelöhnerhäuser. 1870 erhielt Faulenrost eine Windmühle.
Eine zweite Schautafel an der alten Straße nach Rittermannshagen an der heutigen Hauptstraße zeigt dass Fritz Reuter wohl mehrmals in Faulenrost war und Informationen
 zu seinem Buch "Urgeschicht von Meckelnborg" sammelte.

Im Jahre 1932 musste Septimus Graf von Hahn das Gut verkaufen.
Im Jahre 1934 zog in das Gutshaus der Reichsarbeitsdienst ein.
 In das Gutshaus zogen wie in vielen mecklenburgische Gutshäuser Menschen ein,
die durch den II. Weltkrieg vertrieben wurden. 
Der Ort einschließlich des Ortsteiles Schwabendorf wurden zu dieser Zeit aufgesiedelt. 

Im Jahre 1959 gab es im Gutshaus eine Schule.
Am 13.Januar 1969 brannte das Gutshaus ab und wurde
entsprechend der SED-Doktrin vollständig abgetragen.
An  der Schautafel können Sie den genauen Standort des Gutshauses entnehmen.
Die Angaben zum Gutkomplex entstammen dieser Tafel.
 Die Fotos des Schlosses entstammen ebenfalls dieser Schautafel,
die der Kulturverein und die Gemeinde liebevoll gestalteten.

Die Kavalierhäuser links und rechts sind teilweise restauriert.
Das Torhaus rechts ist ebenfalls restauriert. Die restaurierten Teile der Gebäude sind bewohnt.
Die Stallanlagen , darunter ein Stall aus der Zeit um 1760 werden landwirtschaftlich genutzt.
Rechts vom Gutspark haben wir den Friedhof mit einer Kapelle